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Sauna, Entspannungserlebnis mit vielen positiven Nebenwirkungen
Neben herrlicher Entspannung bringt ein Besuch in der Sauna noch weitere positive Effekte für unseren gesamten Organismus mit sich. Die Temperaturen zwischen ca. 80 bis 100 Grad führen zu einer erhöhten Körpertemperatur von 39 Grad und lösen in unserem Körper eine Art künstliches Fieber aus, wodurch Krankheitserreger zerstört werden. So wird unser Körper gegen Erkältungskrankheiten abgehärtet. Aber niemals krank in die Sauna gehen, da das den angegriffenen Körper zusätzlich schwächen würde. Die gesamte Muskulatur entspannt sich während eines Saunaaufenthaltes. Die Durchblutung wird erhöht, der Stoffwechsel und das Immunsystem werden angeregt, die Haut wird gereinigt und der Hautalterungsprozess nachweislich verzögert. Die Temperatur unserer Haut nach einer viertel Stunde Saunaaufenthalt beträgt ca. 40-42 Grad. Durch die dadurch ausgelöste erhöhte Durchblutung werden unsere Gefäße trainiert, da diese sich in der Abkühlphase zusammenziehen, nachdem sie sich in der Schwitzphase geweitet haben. Somit ist das A und O der Sauna nicht allein die Hitze, sondern das Wechselspiel von Hitze und Kälte. Deshalb nach jedem Saunagang eine Abkühlphase einlegen. Am besten ist es, sich nach einem Saunagang, der zwischen 8 und 15 Minuten liegen sollte, erst einmal an der frischen Luft abzukühlen. Die Lunge kann jetzt besonders gut Sauerstoff aufnehmen. Anschließend sollte man sich kurz eiskalt abduschen oder in ein kaltes Tauchbecken gehen. In freien Außen -Saunen ist es auch möglich, sich im Winter mit Schnee oder zerstoßenem Eis abzureiben. Nach einer Abkühlphase sollte eine Ruhephase folgen. Jeder erfahrene Saunagänger weiß, welcher Rhythmus für ihn gut ist. Als Grundregel kann man sagen, dass auf eine 8-15 min. Schwitzphase eine 15 min. Abkühl- und eine 15 min. Ruhephase folgen sollte. Alle Phasen sollten 2-3-mal wiederholt werden, das ist vollkommen ausreichend. Wer die Phasen zu oft wiederholt, riskiert höchstens zu ermüden, ohne einen höheren Nutzen zu haben. Bevor man mit dem Saunen beginnt, sollte man sich gründlich abduschen und abtrocknen. Dadurch wird der Schwitzprozess begünstigt. Nach der Sauna sollte man darauf achten, viel Wasser zu trinken. Während des Saunens sollte man dies unterlassen, da in der Sauna ein Entschlackungsprozess ausgelöst wird und dieser durch zusätzliche Aufnahme von Wasser an Effektivität verliert. Der Körper verliert so viel Wasser und Schlackenstoffe während des Saunaaufenthaltes, dass man dieses nach dem Saunen auf der Waage feststellen wird. Aber nicht zu früh freuen! Sie haben kein Fettgewebe abgebaut, sondern lediglich Wasser und Schlacke verloren. Trotzdem wirkt sich ein Saunabesuch währen einer Diät positiv auf Ihren Erfolg aus. Das gesamte Wohlbefinden wird gesteigert, die Haut wird gründlich gereinigt und man ist vor Erkältungskrankheiten geschützt. Deshalb sollte sich jeder regelmäßig die Zeit nehmen, um von den positiven Eigenschaften des Saunens zu profitieren. Wer es lieber nicht ganz so heiß mag, aber es gern genau so entspannt hat, der sollte ein Hamam besuchen.
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